In der Sitzung des heutigen Jugendhilfeausschusses wurde fraktionsübergreifend beschlossen, Streetwork in Köln konzeptionell weiterzuentwickeln.

Aktuell hat die Stadt 6 Streetworker, die als drei mobile Teams bezirksübergreifend eingesetzt werden. Diese Teams werden gerufen und dienen dazu, Konflikte mit und zwischen Jugendlichen im öffentlichen Raum zu lösen.

Svenja Rabenstein, jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion: „Uns war schon lange bewusst, dass dieser alte Ansatz alleine nicht ausreichend ist, deshalb hatten wir bereits 2014 darauf hingewirkt, dass Streetwork weiterentwickelt werden muss. Wir wollen mit dem heute beschlossenen Antrag, dass vor allem der Bedarf dauerhaft arbeitender Streetworker in den Brennpunkten dargestellt wird. Dieser sozialräumliche Ansatz ist in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen.“

Die Ereignisse der Silvesternacht haben aber auch noch einmal verdeutlicht, dass das Konzept auch Großereignisse umfassen muss.

2014 Schlieben avaDr. Helge SchliebenDr. Helge Schlieben, jugendpolitischer Sprecher der CDU: „Neben der sozialräumlichen Arbeit sollen Streetworker mit ihren Kompetenzen im Rahmen konzeptioneller Unterstützung enger mit der Polizei und dem Ordnungsamt zusammenarbeiten. Streetworker sollen ihre pädagogischen Ansätze und Erfahrungen insbesondere an Ordnungskräfte weitergeben, damit diese passgenauer auf Jugendliche und junge Erwachsene zugehen können.“

Um die Entwicklung in den Sozialräumen positiv zu gestalten, müssen sich Ordnungsamt, Polizei und Streetworker über Aufgaben- und Rollenverteilung konstruktiv verständigen.

B90GRUENE CDUPRESSE

Beispielfoto: pixabay.com

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